NZZ-News: Goldankauf, oder wie man Schmuck zu Geld macht

Das Thema „Gold zu Geld“ ist zur Zeit wieder hoch aktuell: Einerseits ist der Goldpreis so hoch wie schon lange nicht mehr, andererseits ist die Konjuktur gerade gar nicht so goldig…

Do der Verkauf seine alten Goldschmuckes will gut überlegt und mit Übersicht getätigt sein! Hier ein aktueller Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung NZZ zu diesem Thema:

Goldhändler in Biel: Die Preisunterschiede beim Ankauf des Edelmetalls sind enorm.
 
Die für alten Schmuck und Goldmünzen offerierten Preise sind bisweilen lächerlich niedrig. Wer sich von Edelmetall trennen möchte, sollte einige Grundregeln beachten, um nicht über den Tisch gezogen zu werden.   

Seit der Festlegung des Mindestkurses von Fr. 1.20 je Euro im September 2011 schwankt der Goldpreis um zirka 50 Fr. je Gramm – das höchste Preisniveau seit mehr als vierzig Jahren. Doch wer sich angesichts der Hausse am Edelmetallmarkt von Goldschmuck oder Münzen trennen möchte, sieht sich einem breiten Feld von Akquisiteuren gegenüber. Zu Marktteilnehmern mit eigenem Geschäft wie Goldschmieden und Münzenhändlern kommen zahlreiche fahrende Händler, die durch Prospekte im Briefkasten auf sich aufmerksam machen und oft nur an bestimmten Tagen etwa in Restaurants oder Einkaufszentren auf Kundschaft warten.

Unseriös niedrige Offerten

Wer aber bietet den besten Preis? In der Vergangenheit haben anonyme Vergleichstests eklatante Unterschiede bei den Angeboten verschiedener Marktteilnehmer offenbart. Einzelne Offerten fielen fast betrügerisch niedrig aus. Seither hat sich wenig verändert, wie ein Test der NZZ zeigt.

Dabei wurden verschiedenen Händlern zwei Stücke vorgelegt: ein Armband aus Gelbgold mit 13,8 g und eine südafrikanische Zwei-Rand-Münze mit 7,3 g Goldanteil. Angesichts eines Goldkurses von Fr. 50.34 je Gramm läge der Materialwert der Objekte bei 695 Fr. und 367 Fr. Davon müssen noch die Kosten des Einschmelzens und die Händlermarge in Abzug gebracht werden. Die gebotenen Preise weichen von den Marktwerten indes bisweilen ungewöhnlich deutlich ab.

Beim fahrenden Händler

In einem Zimmer unterm Dach eines gutbürgerlichen Restaurants am Zürichberg hält «Graf Gold», angeblich in Wil domiziliert, an diesem Freitag Hof. Auf dem im Briefkasten hinterlassenen Flyer der Firma wird mit seriöser und kompetenter Beratung geworben. Eine Adresse fehlt, nur eine Handynummer ist abgedruckt. Die beiden Händler entpuppen sich als Deutsche südländischer Abstammung. Nach Vorlage von Armband und Münze folgt die Frage, die beim Kunden die Alarmglocken schrillen lassen sollte: «Wie viel hast du dir denn vorgestellt?» Der Grund ist klar: Nennt der uninformierte Verkäufer einen zu niedrigen Preis, braucht ihm der Händler auch nicht viel mehr zu bieten.

In diesem Fall zeigt sich der Verkäufer zwar über den Wert der Münze halbwegs im Bilde, weil er diese für zirka 350 Fr. im Internet gesehen hat, nicht aber über den Wert des Armbands. Das Angebot der…..

Der ganze Artikel ist hier zu finden: http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/nzz_equity/verblueffend-billiges-gold-1.17400717

Die Untersuchung der NZZ zeigt:

Goldankauf ist nur wohlüberlegt und mit der nötigen Sorgfalt ein gutes Geschäft. Ansonsten gibt man seinen alten Schmuck für viel zu wenig Geld in gierige Hände…..

Eine Alternative zu den mehr oder weniger vertrauenserweckenden „Goldhändlern“ sind die Scheideanstallten. Hier eine Video dazu:

httpv://www.youtube.com/watch?v=-FZrLc2INqI